Zeche prellen

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Zeche prellen - Infos und Rechtsberatung

Das umgangssprachlich mit einem Augenzwinkern bekannte "Zeche prellen", erfüllt rechtlich den Straftatbestand des Betrugs (§ 263 Strafgesetzbuch).

Wer also in der Absicht, den Wirt zu schädigen, also sich einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, in dem man sich durch das Essen und die Getränke bereichert, das Vermögen des Wirtes beschädigt durch Vorspiegelung falscher Tatsachen, nämlich das man zahlungswillig ist einen Irrtum erregt und/oder unterhält, nämlich das man seine Rechnung begleichen möchte, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Es ist also kein "Kavaliersdelikt". Die Gerichte urteilen hier nicht einheitlich. Es ist immer der Einzelfall zu betrachten.

Es ist empfehlenswert, sollte die Vollendung des Delikts auch nur versehentlich erfolgt sein, einen Rechtsanwalt zu konsultieren.
Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

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