Vorsätzliche Täuschung - Infos und Rechtsberatung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Die Täuschung wird sowohl im Zivil- als auch im Strafrecht verwendet.

Täuschung ist ein zur Irreführung bestimmtes und damit der Einwirkung auf die Vorstellung eines anderen dienendes Gesamtverhalten; sie setzt das Bewusstsein der Unrichtigkeit der Behauptung voraus. Die Täuschung kann durch positives Tun oder Unterlassen ausgeführt werden. Täuschungsadressat kann nur ein Mensch sein. Bloßes Verändern von Tatsachen genügt als solches nicht, auch wenn es die zunächst richtige Vorstellung eines anderen unrichtig macht, also für dessen Irrtum ursächlich wird. Erforderlich ist somit die Erregung oder Aufrechterhaltung eines Irrtums durch Vorspiegelung falscher oder durch Unterdrückung wahrer Tatsachen. Anders als im Strafrecht (Betrug, § 263 StGB) erfordert der Tatbestand der arglistigen Täuschung (§ 123 BGB) keine durch die Täuschungshandlung verursachte Schädigung des Vermögens eines anderen; es genügt, wenn die Täuschung einen Irrtum des Erklärenden hervorgerufen und dadurch seinen Entschluss zur Willenserklärung beeinflusst hat, wobei es ausreicht, wenn die Täuschungshandlung eine von mehreren Ursachen für die Beeinflussung der Entschließung ist.

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