Körperverletzung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Körperverletzung - Infos und Rechtsberatung

Die (einfache) Körperverletzung ist in § 223 Strafgesetzbuch (StGB) geregelt.

Neben ihr gibt es noch die gefährliche (§ 224 StGB) und die schwere Körperverletzung (§ 226 StGB) sowie die Körperverletzung mit Todesfolge (§ 227 StGB) und die fahrlässige Körperverletzung (§ 229 StGB); zudem ist noch die Körperverletzung im Amt (§ 340 StGB) strafrechtlich normiert. Eine Körperverletzung begeht, wer eine andere Person vorsätzlich körperlich misshandelt oder deren Gesundheit schädigt. Dabei besteht der Erfolg im Fall der Misshandlung vor allem in einer Zufügung von Schmerzen, bei der Gesundheitsschädigung eher in der Herbeiführung oder dem Steigern eines pathologischen Zustands (BGH NJW 1960, 2253); beides zusammen ist zur Tatbestandserfüllung nicht erforderlich; eine Alternative genügt. Psychische Beeinträchtigungen werden mittelbar von der Strafdrohung erfasst. Sie können den Verletzungsumfang erweitern, die Körperverletzung alleine aber nicht begründen (BGHSt 48, 34, 36f). Ob sie dazu beitragen können, dass nur geringfügige körperliche Beeinträchtigungen die Erheblichkeitsschwelle als Untergrenze des Straftatbestands überschreiten, ist von Fall zu Fall zu prüfen. Zu erwähnen ist noch die Einwilligung nach § 228 StGB. Wer eine Körperverletzung mit Einwilligung der verletzten Person vornimmt, handelt nur dann rechtswidrig, wenn die Tat trotz der Einwilligung gegen die guten Sitten verstößt (BayObLG NJW 99, 372). Gemäß § 230 StGB werden die vorsätzliche und die fahrlässige Körperverletzung nur auf Strafantrag verfolgt, es sei denn, dass ein besonderes öffentliches Interesse an der Strafverfolgung besteht.

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