regelmäßige Verjährung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

regelmäßige Verjährung - Infos und Rechtsberatung

Sehr häufig hören wir Fragen zur regelmäßigen Verjährung.

Unter Verjährung versteht man im Zivilrecht das Recht (juristisch: die Einredemöglichkeit) des Schuldners, die Leistung an den Gläubiger zu verweigern. Die Verjährung vernichtet den Anspruch nicht. Sie räumt dem Schuldner lediglich ein Leistungsverweigerungsrecht ein. Nach § 195 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) beträgt die regelmäßige Verjährung 3 Jahre. Das Gesetz enthält jedoch eine ganze Reihe von kürzeren (beispielsweise § 548 BGB im Mietrecht) und längeren Verjährungsfristen (beispielsweise § 197 BGB).  Die in § 195 BGB normierte regelmäßige Verjährungsfrist beginnt nach § 199 Abs. 1 BGB, wenn nicht ein anderer Verjährungsbeginn bestimmt ist, mit dem Schluss des Jahres in dem der Anspruch entstanden ist und der Gläubiger Kenntnis von den anspruchbegründenden Umständen und der Person des Schuldners erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste.  Der Lauf der Verjährung kann gehemmt werden. Die Hemmung der Verjährung (z. B. im Falle der Stundung) bewirkt, dass die Zeit, in der die Verjährung gehemmt ist, nicht in die Verjährungsfrist eingerechnet wird. Die Hemmung bewirkt, dass die Verjährung frühestens drei Monate nach ihrer Beendigung eintritt (§ 203 BGB).

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!


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