öffentliches Ärgernis

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

öffentliches Ärgernis - Infos und Rechtsberatung

Oft wird im privaten Bereich der Begriff des öffentliches Ärgernisses verwandt. Doch was ist hierunter zu verstehen?

Wer öffentlich sexuelle Handlungen vornimmt und dadurch absichtlich oder wissentlich ein Ärgernis erregt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft (§ 183 a StGB Strafgesetzbuch, Erregung öffentlichen Ärgernisses), wenn die Tat nicht in § 183 mit Strafe bedroht ist. Die Tathandlung ist die Vornahme einer sexuellen Handlung, die weder eine sexuelle Erregung beim Täter noch deren Auslösung bei einem anderen voraussetzt. Vielmehr genügt ein objektiver Sexualbezug bei der Handlung. Diese muss jedoch eine gewisse Erheblichkeit haben.

Bereits aufgrund der Pikanterie des Vorwurfes ist es einem Beschuldigten oftmals mehr als gelegen, eine öffentliche Hauptverhandlung zu vermeiden. Hier kann eine frühzeitige anwaltliche Beratung zumindest für das richtige Verhalten ggü. den Ermittlungsbehörden, weiterhelfen. Anwaltliche Beratung sollte daher unbedingt in Anspruch genommen werden. Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline gerne in einem kurzen Telefonat.

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