Hundebiss

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Hundebiss - Infos und Rechtsberatung

Sollten Sie von einem Hund gebissen worden sein oder hat Ihr Hund einen Menschen gebissen, liegt gemeinhin eine Körperverletzung vor. Diese liegt dann vor, wenn die körperliche Unversehrtheit eines Menschen beeinträchtigt ist.
Damit ist ein Rechtsgut verletzt worden. Dies hat Straf- wie auf zivilrechtliche Konsequenzen.

Strafrechtlich ist in den meisten Fällen von einer sog. einfachen Körperverletzung auszugehen, die den Hundehalter mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren bestrafen kann.

Zivilrechtlich ist der § 833 BGB einschlägig, der die Haftung des Tierhalters bei einer Körperverletzung reguliert.

Hier ist zu beachten, dass für eine Inanspruchnahme des Tierhalters bereits die Gefährdung ausreicht. Ein Verschulden wird gerade nicht verlangt. Im Einzelfall, wenn der Tierhalter den Hund verleiht, auch der sog. Tierhüter herangezogen werden kann. Auch hier gilt das bereits Gesagte: ein Verschulden ist nicht notwendig. Der Tierhüter kann sich aber exkulpieren. Als Anspruch kommt vor allem Schmerzensgeld in Betracht.

Haben Sie hierzu noch weitere Fragen? Die Experten der Deutschen Anwaltshotline helfen Ihnen gerne weiter


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