Löschung von Geldstrafen

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Löschung von Geldstrafen - Infos und Rechtsberatung

Die Geldstrafe ist neben der Haftstrafe eine der Hauptstrafen, die das Strafgesetzbuch (StGB) kennt.

Bei der Verhängung einer Geldstrafe gilt in Deutschland grundsätzlich das sogenannte Tagessatzprinzip, d.h. die Geldstrafe wird berechnet, indem das Monatseinkommen des Verurteilten (falls vorhanden) nach Abzug bestimmter Positionen durch 30 geteilt wird - so erhält man einen Tagessatz. Das Gericht legt dann in seinem Urteil eine Anzahl von Tagessätzen fest, die die Schwere der Schuld des Angeklagten abbilden sollen, und multipliziert diese Anzahl mit dem Betrag des einzelnen Tagessatzes. Das Ergebnis ist dann die Geldstrafe für das jeweilige Delikt. In bestimmten Fällen kann gegen eine Verurteilung zu einer Geldstrafe eine Berufung und / oder Revision eingelegt werden. Geldstrafen können nicht im eigentlichen Sinne gelöscht werden; gelöscht werden kann aber die Eintragung der Verurteilung im Bundeszentralregister. Die hierbei geltenden Fristen richten sich nicht nach der Höhe der Geldstrafe, sondern nach dem nach dem dem Tatbestand des Strafgesetzbuches zu entnehmendem Strafrahmen des entsprechenden Deliktes.

Ihre Fragen zur Löschung einer Geldstrafe wird Ihnen ein zugelassener Rechtsanwalt der Deutschen Anwaltshotline in der Regel binnen weniger Minuten abschließend beantworten; er zeigt Ihnen das weitere Vorgehen auf, um rechtliche und damit finanzielle Nachteile zu vermeiden.


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