Drogenkonsum

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Der eigentliche Drogenkonsum selbst ist entgegen einer weit verbreiteten Meinung strafrechtlich nicht relevant. Relevant ist entsprechend dem einschlägigen Betäubungsmittelgesetz (BtMG) aber z. B. der Besitz oder der Handel mit illegalen Drogen.

Eine Straftat im Zusammenhang mit Drogenkonsum kann dann entstehen, wenn unter Drogeneinfluss ein Kraftfahrzeug geführt wird. Solange lediglich unter nachgewiesenem Drogeneinfluss ein Kfz geführt wurde, ohne dass es dabei zu einer sonstigen Auffälligkeit kommt, handelt man nur ordnungswidrig i. S. d. § 24a des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) und muss mit einer Geldbuße und mit Fahrverbot rechnen. Wenn Ausfallerscheinungen aufgrund Drogenkonsums hinzutreten, begeht man eine Straftat nach §316 StGB - Strafgesetzbuch (Trunkenheit im Verkehr). Wenn dann noch eine konkrete Gefährdung hinzukommt, ist §315c StGB einschlägig (Straßenverkehrsgefährung).
In beiden Fällen ist mit erheblichen Strafen, auch mit Freiheitsstrafe, und mit längerem, im schlimmsten Fall mit bis zu lebenslangem Fahrerlaubnisentzug zu rechnen. Außerdem wird die Wiedererteilung des Führerscheins von einer erfolgreichen MPU (Medizinisch-psychologische Untersuchung) abhängig gemacht.

Bei rechtlichen Problemen im Zusammenhang mit Drogen und Drogenkonsum hilft Ihnen gerne ein/e Strafrechtsanwältin/-anwalt der Deutschen Anwaltshotline weiter.

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