§ 248 a Stgb

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

§ 248 a Stgb - Infos und Rechtsberatung

§ 248a StGB stellt den Diebstahl und die Unterschlagung geringwertiger Güter unter Strafe.

Die Vorschrift lässt die Verfolgung von Diebstahl und Unterschlagung geringwertiger Gegenstände nur auf Antrag oder bei Vorliegen eines besonderen öffentlichen Interesses zu. Sie beschreibt keine selbstständigen Delikte. Sie wird ergänzt durch die §§ 153 I, 153?a StPO, die bei Vermögensdelikten mit geringem Schaden die Einstellung des Verfahrens von der Zustimmung des Gerichts unabhängig machen und darüber hinaus die Einstellungsmöglichkeiten wegen Geringfügigkeit allgemein erweitern. Der Strafantrag richtet sich nach §§ 77- 77?d StGB. Kein Übergang des Antragsrechts auf die Angehörigen.  Ob Sachen geringwertig sind, bestimmt sich nach ihrem Verkehrswert. Da die Vorschrift nur für Taten nach §§ 242, 246 StGB gilt, darf der Diebstahl weder nach § 244 StGB strafbar noch ein besonders schwerer Fall nach § 243 StGB sein.

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