Ordnungswidrigkeit

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Das Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG) stammt vom 19.02.1987 und wurde inzwischen in zahllosen Fällen geändert.

Als Definition gibt das Gesetz in § 1 OWiG an, dass eine Ordnungswidrigkeit eine rechtswidrige und vorwerfbare Handlung ist, die den Tatbestand eines Gesetzes verwirklicht, das die Ahndung mit einer Geldbuße zulässt. Die Schaffung des Ordnungswidrigkeitengesetzes hat insbesondere mit der sogenannten "Entkriminalisierung" zu tun, welche zum Zweck gehabt hat, nicht jede rechtswidrige Handlung gleich ins Strafregister einzutragen und diese Handlung damit zu kriminalisieren. Der Bürger kann selbst manchmal nicht absehen, was eine OWi darstellt und was nicht, deshalb sollte stets ein Anwalt im Falle einer Unsicherheit befragt werden. Ein spezialisierter Anwalt wird Ihnen alle Unklarheiten schnell und sicher beantworten können.

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