Schwarzfahren

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Schwarzfahren - Infos und Rechtsberatung

Der Volksmund versteht unter dem Begriff Schwarzfahren oft die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ohne gültigen Fahrausweis.

In der Strafjustiz findet sich der Begriff so allerdings nicht wieder. Hier trägt er im § 265a Strafgesetzbuch (StGB), den klangvollen Namen "Erschleichen von Leistungen". Hierbei geht es um die Erschleichung der Leistung eines Automaten oder eines öffentlichen Zwecken dienenden Telekommunikationsnetzes, der Beförderung durch ein Verkehrsmittel und des Zutritts zu einer Veranstaltung. Was oftmals verkannt wird, ist, dass bei mehrfach wiederholtem Schwarzfahren sogar Gefängnis drohen kann. Das Erschleichen von Leistungen wird mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe oder Geldstrafe bestraft. Weiter fällt der Begriff des Schwarzfahrens regelmäßig im Zusammenhang mit dem Führen eines Kraftfahrzeuges ohne gültige Fahrerlaubnis sowie das Fahren trotz Fahrverbots. Dies stellt einen Straftatbestand nach § 21 Straßenverkehrsgesetz (StVG) dar. Beachtenswert ist hierbei, dass auch das Zulassen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis strafbar ist. Dies wird regelmäßig bei sog. Privatfahrstunden, also ohne Fahrlehrer, auf mehr oder weniger einsamen Flächen, relevant. Zu beachten ist, dass nach § 21 Abs. 3 StVG das Kraftfahrzeug, auf das sich die Tat bezieht, in bestimmten Fällen eingezogen werden kann.

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