Zeugenaussage

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Zeugenaussage - Infos und Rechtsberatung

Ein Zeuge ist eine natürliche Person, die zu einem bestimmten Sachverhalt Wahrnehmungen gemacht hat.

Die Aussage eines Zeugen stellt daher ein klassisches Beweismittel dar. Andere Beweismittel sind der Urkundenbeweis, das Sachverständigengutachten oder beispielsweise der Sachbeweis (Fingerabdrücke, DNA Vergleich etc.). Die maßgeblichen Rechtsvorschriften für die Zeugenaussage sind in den folgenden Gesetzen geregelt: §§ 373 ff. Zivilprozessordnung (ZPO), §§ 48 ff. Strafprozessordnung (StPO), § 46 Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) in Verbindung mit §§ 48 ff. StPO, § 98 Verwaltungsprozessordnung (VwGO) in Verbindung mit §§ 373 ff. ZPO. Der Zeuge ist verpflichtet, auf Aufforderung eine wahrheitsgemäße und vollständig Aussage zu machen. Bei Weigerung kann das Gericht Beugehaft anordnen. Allerdings hat der Zeuge in besonderen Konstellationen ein Zeugnis- oder Auskunftsverweigerungsrecht. Zum Beispiel, wenn er sich oder einen nahen Angehörigen in die Gefahr einer strafrechtlichen Verfolgung bringen könnte, oder wenn der Zeuge mit einer Partei oder dem Angeklagten verwandt, verschwägert oder verlobt ist.

Ihre Fragen rund um die Zeugenaussage beantworten Ihnen gern die Kooperationsanwälte der Deutschen Anwaltshotline aus dem jeweiligen Rechtsgebiet.

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