Anstiftung zur Straftat

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Anstiftung zur Straftat - Infos und Rechtsberatung

Unter einer Anstiftung versteht das deutsche Strafgesetzbuch (StGB) das ernst gemeinte, vorsätzliche und erfolgreiche "Bestimmen" eines anderen, eine vorsätzliche und rechtswidrige Straftat zu begehen.Bestimmen bedeutet dabei, einen anderen derart psychisch zu beeinflussen, dass er den Tatentschluss selbst fasst; also gezielt aufhetzen, anstacheln etc.

Derjenige, der zur Straftat bestimmt worden ist, wird vom Gesetz als Täter oder, um dessen hauptsächlichen Tatbeitrag zu betonen, als Haupttäter bezeichnet.

Die Anstiftung ist gesetzestechnisch neben der so genannten Beihilfe eine Form der Teilnahme. Als Grund für die Strafbarkeit der Anstiftung wird dabei die Verursachung einer Rechtsgutsverletzung bzw. -gefährdung angesehen.

Das Strafgesetzbuch sieht vor, dass der Anstifter gleich einem Täter zu bestrafen ist. Eine gesetzliche Strafmilderung ist also im Gegensatz zur Beihilfe nicht vorgesehen, die Strafe kann jedoch in bestimmten Fällen höher oder niedriger als beim Haupttäter ausfallen.

Ein im Bereich des Strafrechts erfahrener Rechtsanwalt kann mit Ihnen innerhalb weniger Minuten klären, ob Sie oder andere möglicherweise eine Anstiftung zu einer Straftat begangen haben.
Sie können dabei auch anomym bleiben.

Bitte halten Sie für das Telefonat evtl. vorhandene Unterlagen bereit.

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