Zweitwohnung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Was zählt als Zweitwohnung?

Eine Zweitwohnung liegt vor, wenn sie zumindest zum zeitweisen Wohnen geeignet ist. Ausreichend ist, wenn Kochgelegenheit, Trinkwasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Stromversorgung und Heizung zumindest in unmittelbarer Nähe erreichbar sind. Eine Zweitwohnung, die ausschließlich der Kapitalanlage dient, fällt nicht unter die Zweitwohnungssteuer. Als reine Kapitalanlage wird eine Zweitwohnung grundsätzlich nur dann anerkannt, wenn durch ganzjährige Fremdvermietung oder entsprechende Vertragsgestaltung mit einem Wohnungsvermittler eine Eigennutzung ausgeschlossen ist.

Warum gibt es eine Zweitwohnungssteuer?

Für das Innehaben einer Zweitwohnung wird von vielen Gemeinden eine Zweitwohnungssteuer erhoben. Ermächtigungsgrundlage für die Gemeinden für den Erlass entsprechender Zweitwohnungssatzungen sind die Kommunalabgabengesetze bzw. die Zweitwohnungsteuergesetze der Stadtstaaten. Mit der Zweitwohnungssteuer soll der mit dem Innehaben einer Zweitwohnung verbundene besondere persönliche Aufwand, der Ausdruck der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ist, besteuert werden. Es wird unterstellt, dass derjenige, der eine Zweitwohnung besitzt oder nutzt, wirtschaftlich besonders leistungsfähig ist.

Zweitwohnung: Beratung durch einen Anwalt

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