MwSt. ausweisbar

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

MwSt. ausweisbar - Infos und Rechtsberatung

Mehrwertsteuer ist eigentlich eine unkorrekte Bezeichnung für die Umsatzsteuer, da durch den Vorsteuerabzug z.B. die Ware nicht mehr wert wird, da die Umsatzsteuer der Endverbraucher zu tragen hat.

Wenn es den Vorsteuerabzug gem. § 15 UStG nicht gäbe, bräuchte die Umsatzsteuer auch nicht ausgewiesen werden, da dann aus dem Bruttobetrag die Umsatzsteuer, die an den Fiskus abzuführen wäre, herausgerechnet werden könnte. Umsatzsteuer ausweisen dürfen nur umsatzsteuerliche Unternehmer, die auch unter die Regelbesteuerung fallen oder dem ermäßigten Steuersatz unterfallen, somit also Umsatzsteuer abzuführen haben. Ein umsatzsteuerlicher Unternehmer arbeitet selbständig, nachhaltig, beteiligt sich am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr und hat Einnahmenerzielungsabsicht. Ist eines dieser Voraussetzungen nicht gegeben, ist dem Steuerpflichtigen untersagt, Umsatzsteuer auszuweisen. Tut er es dennoch, hat dieser ohne Korrekturmöglichkeit der Rechnung die Umsatzsteuer abzuführen, auch wenn dem "Vertragspartner" die Vorsteuerabzugsberechtigung versagt bleibt, da er von einem nicht umsatzsteuerlichen Unternehmer eine Rechnung erhalten hat. Als Voraussetzung für den Vorsteuerabzug hat die Rechnung exklusive noch anderer Voraussetzungen, auf die an dieser Stelle nicht eingegangen wird, das Entgelt, den Steuersatz, den Umsatzsteuerbetrag und den Bruttobetrag auszuweisen.

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