Rohmiete

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Rohmiete - Infos und Rechtsberatung

Die Rohmiete ist ein Begriff aus dem Steuerrecht, genauer aus der Berechnung des Einheitswertes des Grundvermögens.

Nach § 79 Abs. 1 Bewertungsgesetz gilt, daß Jahresrohmiete das Gesamtentgelt ist, das die Mieter (Pächter) für die Benutzung des Grundstücks auf Grund vertraglicher Vereinbarungen nach dem Stand im Feststellungszeitpunkt für ein Jahr zu entrichten haben. Umlagen und alle sonstigen Leistungen des Mieters sind einzubeziehen. Zur Jahresrohmiete gehören auch Betriebskosten (z. B. Gebühren der Gemeinde), die durch die Gemeinde von den Mietern unmittelbar erhoben werden. Nicht einzubeziehen sind Untermietzuschläge, Kosten des Betriebs der zentralen Heizungs-, Warmwasserversorgungs- und Brennstoffversorgungsanlage sowie des Fahrstuhls, ferner alle Vergütungen für außergewöhnliche Nebenleistungen des Vermieters, die nicht die Raumnutzung betreffen (z. B. Bereitstellung von Wasserkraft, Dampfkraft, Pressluft, Kraftstrom und dergleichen), sowie Nebenleistungen des Vermieters, die nur einzelnen Mietern zugute kommen. Mit Stand April 2016 ist eine Verfassungsbeschwerde zur Frage anhängig, ob das Gesetz mit Art. 3 Grundgesetz (allgemeiner Gleichheitssatz) vereinbar ist, vgl. BVerfG - 1 BvL 1/15.

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