Grundstückssteuernachzahlung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Grundstückssteuernachzahlung - Infos und Rechtsberatung

Wichtiges zur: Grundstückssteuernachzahlung Einer Grundstückssteuernachzahlung mangelt es bereits an einer einheitlichen Grundstückssteuer.

Es gibt verschiedene Steuern, die mit Grundstücken in Verbindung stehen und auch zu Nachzahlungen führen können. Zu den Steuern, die mit Grundstücken in Verbindung gebracht werden können, sind die begrifflich am nahe liegendste Grunderwerbs- und Grundsteuer, daneben noch die Einkommen- und Körperschaftsteuer, die Gewerbesteuer bei Vorliegen von Betriebsgrundstücken, bei Option zu dieser die Umsatzsteuer. Bei der Einkommen- und Körperschaftsteuer, der Gewerbesteuer sowie der Umsatzsteuer kann es im Ergebnis zu Steuernachzahlungen kommen, die mittelbar wiederum auch auf Grundstücke zurückzuführen sein können. Beim Grundstückserwerb ist Grunderwerbsteuer zu zahlen, was aber zu keiner klassischen Steuernachzahlung führt, da diese bereits mit Beurkundung des notariellen Kaufvertrages, also dem Verpflichtungsgeschäft zu zahlen ist. Die Grundsteuer wird von der Gemeinde aufgrund des Einheitswertbescheides des Finanzamts durch Multiplikation mit dem Hebesatz festgesetzt und während des jeweiligen Jahres von dieser in Vierteljahresbeträgen erhoben, so dass ebenfalls keine Nachzahlung vorliegt. Als Beispiel für eine Beeinflussung eines Grundstückes wird die Einkommensteuer herausgegriffen. Der Steuerpflichtige hat seit Jahren neben positiven Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit sehr hohe negative Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, so dass dieser sich in 2003 für die Veräußerung der vermieteten Eigentumswohnung entschließt, was ihm unter Erzielung eines beträchtlichen Gewinnes gelingt. In den bisherigen Jahren führten die negativen Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung durch Lohnsteuervorauszahlungen, die behandelt wird wie vorausgezahlte Einkommensteuer zu einer Einkommensteuererstattung. Der Gewinn aus der Veräußerung der Immobilie führt in 2003 zu einer Einkommensteuernachzahlung, so dass hiermit aufgezeigt wird, dass Grundstücke mittelbar sowohl zu Einkommensteuererstattungen wie auch -nachzahlungen führen.

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