Grundstückssteuer, Grundsteuer, Grunderwerbsteuer: Was ist was?

Bei den Begriffen Grundstückssteuer, Grundsteuer und Grunderwerbssteuer kann man schnell mal durcheinander kommen. Wir verschaffen Ihnen Durchblick im Dschungel der Grundsteuern und erklären Ihnen, was sich hinter den Begriffen verbirgt.

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Der Unterschied zwischen Grunderwerbssteuer und Grundsteuer

Der Begriff Grundstückssteuer kommt juristisch nur in der Schweiz vor.

Wenn in Deutschland von der Grundstückssteuer die Rede ist, sind hiermit im allgemeinen die Grundsteuer und die Grunderwerbssteuer gemeint.


Grunderwerbssteuer

Die Grunderwerbssteuer muss der Käufer eines Grundstücks einmalig an den Fiskus zahlen. Bestimmte Verkäufe sind von der Grunderwerbssteuer ausgenommen. So zum Beispielen für Veräußerungen zwischen Eltern und Kindern.

Grundsteuer

Die Grundsteuer ist dagegen eine jährlich wiederkehrende Steuern und trifft jeden Eigentümer eines Grundstückes. Die Grunderwerbssteuer beträgt je nach Bundesland 3,5-5 % des jeweiligen Verkehrswertes des Grundstücks. Da ein Grundstücksverkauf in der Regel notariell beurkundet werden muß, erfährt das Finanzamt vom Notar automatisch vom Verkaufsvorgang. Da der Notar dazu amtlich verpflichtet ist, ist eine Steuerhinterziehung nur schwer denkbar. Die Grundsteuer wird von den Gemeinden erhoben.


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