Grundsteuermessbescheid - Infos und Rechtsberatung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Besitzt oder erwirbt man ein Grundstück, egal ob auf diesem Grundstück ein Haus vorhanden ist oder nicht, so verlangt der Staat dafür Steuern.

Die Besteuerung des Grundstückes richtet sich nach dessen Wert und Beschaffenheit. Die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Grundstückseigentümers spielen dabei selten eine Rolle. Der Wert des Grundstücks wiederum wird nach dem Bewertungsgesetz in einem mehrstufigen Verfahren ermittelt. Zunächst untersucht man den Einheitswert (Wert von Bodenfläche und Haus), welchen das Finanzamt in einem Einheitswertbescheid festlegt. Dann wird der Grundsteuermessbetrag ermittelt. Dieser wiederum richtet sich nach dem Einheitswert des Grundstücks. Nach Ermittlung ergeht auch hier ein Bescheid des Finanzamtes, der Grundsteuermessbescheid. Er stellt einen Grundlagenbescheid dar, der die steuerliche Erhebung auf das Grundstück festlegt. Aus diesen beiden Bescheiden folgt dann die Steuerberechnung für das Grundstück. Der Grundsteuermessbescheid ist für die Steuerberechnung derart verbindlich, dass er bei fehlerhaften Angaben nicht einfach abgeändert werden kann. Eine Korrektur kann nur im Rahmen eines Einspruches beim Finanzamt erfolgen.

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