Finanzen Steuerrecht

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Finanzen Steuerrecht - Infos und Rechtsberatung

Das Thema Finanzen hat im Steuerrecht durch die zum 1. Januar 2009 durch das Unternehmenssteuerreformgesetz 2008 eingeführte Abgeltungssteuer als erweiterter Steuerabzug für Kapitalvermögen im Sinne von § 20 Einkommensteuergesetz (EStG) eine neue Dimension erhalten.

Der Abgeltungsteuer unterliegen Zinsen, Dividenden, Erträge aus Investmentfonds, aus Zertifikaten, grds. alle Erträge aus Kapitalforderungen gleich welcher Art. Somit werden auch Gewinne aus sog. Spekulationsgeschäften steuerlich erfasst, sofern die Haltedauer mehr als ein Jahr beträgt.

Der Abgeltungsteuersatz beträgt 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer.

Durch die Abgeltungssteuer gilt die Steuerpflicht für den Privatanleger als abgegolten, so dass die bereits versteuerten Kapitalerträge nicht mehr in der jährlichen Einkommensteuererklärung aufgeführt werden müssen und nicht mit dem individuellen Steuersatz versteuert werden. Eine Anrechnung auf die jährliche Einkommensteuer erfolgt daher - anders als bei der früheren Kapitalertragsteuer - nicht.

Um eine Belastung mit der Abgeltungssteuer zu verhindern bzw. zu minimieren, kann es sich empfehlen, eine sog. Nichtveranlagungsbescheinigung beim Finanzamt zu beantragen und bei Ihrem Kreditinstitut einzureichen.
Näheres hierzu erläutern Ihnen gerne die Kooperationsanwälte der Deutschen Anwaltshotline. 

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