Neubaumietverordnung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Neubaumietverordnung - Infos und Rechtsberatung

Die Neubaumietenverordnung betrifft preisgebundene Wohnungen, also Sozialwohnungen, die nach dem 20. Juni 1948 bezugsfertig geworden sind beziehungsweise bezugsfertig werden (§ 1 NMV).

Bei den festzulegenden Betriebs- und Nebenkosten wird in der Neubaumietenverordnung auf die Zweite Berechnungsverordnung Bezug genommen, die seit dem 1.01.2004 durch die sogenannte Betriebskostenverordnung ersetzt wurde. Insbesondere wird also durch die Neubaumietenverordnung die sogenannte Kostenmiete ermittelt. Als Kostenmiete bezeichnet man die zulässige Miete für öffentlich geförderte Wohnungen, die die Einzelmiete sowie die Umlagen, Zuschläge und Vergütungen ( § 20 ff. NMV ) umfaßt. Die Neubaumietenverordnung normiert mithin die Voraussetzungen, unter denen diese Kostenmiete erhöht, aber auch gesenkt werden kann. Maßgeblich ist hierbei eine zugrunde zu legende Wirtschaftlichkeitsberechnung. Bei der Neubaumietverordnung sollte noch insbesondere das sogenannte Umlageausfallwagnis ( § 25 a NMV ) erwähnt werden. Hierbei handelt es sich um das Risiko eines eventuellen Einnahmeverlustes durch uneinbringliche Rückstände von Betriebskosten infolge von Wohnungsleerstand, aber auch uneinbringliche Kosten einer Rechtsverfolgung auf Zahlung. Es ist zu beachten, dass dieses Umlageausfallwagnis maximal zwei Prozent der im Abrechnungszeitraum auf den Wohnraum entfallenden Betriebskosten betragen darf.

Die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline helfen bei der Klärung zu allen Fragen der Neubaumietverordnung.


Einen Anwalt fragen  

Mietrecht: Persönliche Rechtsberatung vom Anwalt

  • Einfach und verständlich
  • Ohne Termin
  • Rechtssicher
*1,99€/Min inkl. USt. aus dem Festnetz. Höhere Kosten aus dem Mobilfunk.

Diese Anwälte beraten Sie gerne