Pflegeergänzungsgesetz

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Pflegeergänzungsgesetz - Infos und Rechtsberatung

Im Fall der Pflegebedürftigkeit werden von der Pflegeversicherung folgende Leistungen gewährt: Pflegesachleistungen bei der Häuslichen Pflege, Pflegegeld, Beiträge zu den pflegerischen Aufwendungen bei stationärer Pflege und andere Leistungen.

Für die Gewährung von Leistungen an Pflegebedürftige sind Pflegestufen eingerichtet worden: erheblich Pflegebedürftige (Pflegestufe 1), Schwerpflegebedürftige (Pflegestufe 2) und Schwerstpflegebedürftige (Pflegestufe 3). Nach dem Pflegeergänzungsgesetz werden bei Leistungen der Pflegeversicherung für Pflegebedürftige mit mindestens der Pflegestufe 0 sowie einem besonderen Betreuungsbedarf auf Antrag Betreuungsleistungen von monatlich bis zu 100 EUR (Grundbetrag) bzw. bis 200 EUR (erhöhter Betrag) erstattet. Ein besonderer Betreuungsbedarf wird i. d. R. dann angenommen, wenn der Pflegebedürftige z. B. sehr vergesslich ist, zum Weglaufen neigt, sich in der vertrauten Umgebung nicht mehr zurecht findet oder gefährliche Situationen nicht richtig einschätzen kann.

Nähere Erläuterungen zu diesem Thema kann Ihnen ein in diesem Bereich erfahrener Anwalt i. d. R. innerhalb weniger Minuten geben. Auf Wunsch können auch Fragen zur Antragstellung usw. sofort beraten werden. Bitte halten Sie zum Gespräch evtl. vorhandene Unterlagen bereit.

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