Krankenhauszuzahlung: Infos und Rechtsberatung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Volljährige gesetzlich Krankenversicherte müssen pro Tag einer stationären Krankenhausbehandlung zusätzlich zu den von den Krankenkassen getragenen Behandlungskosten 10 Euro als Eigenleistung erbringen.

Die Zuzahlung ist auf maximal 28 Tage pro Jahr begrenzt. Wenn die Krankenhausbehandlung von der gesetzlichen Unfallversicherung bezahlt wird, fällt keine Zuzahlung an. Zudem werden Zahlungen angerechnet, die z. B. bei einer stationären Kur geleistet worden sind. Die Pflicht zur Zuzahlung bei einer vollstationären Krankenhausbehandlung ist in § 39 SGB V geregelt. Die Krankenhäuser sind gesetzlich verpflichtet, die Zuzahlungen von den Patienten zu erheben und an die Krankenkassen weiterzuleiten. Zahlt ein Patient nicht an das Krankenhaus, sind jedoch die Krankenkassen wieder selbst dafür zuständig, die Beträge ggf. zwangsweise einzutreiben.

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