Spekulationssteuer

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Gewinne aus Spekulationsgeschäften (z. B. Anschaffung und Veräußerung von Immobilien) innerhalb bestimmter Fristen sind in Deutschland einkommensteuerpflichtig.

Die Behaltefrist, früher Spekulationsfrist zwischen Kauf und Wiederverkauf liegt z. B. bei Immobilien bei zehn Jahren, früher bei einem Jahr. Ist die entsprechende Behaltensfrist abgelaufen, unterliegt der Gewinn aus einer dann erfolgenden Veräußerung des Spekulationsobjekts - z.B. der Immobilie - nicht der Einkommensteuer. Liegt der Gesamtgewinn aus diesen Spekulationsgeschäften innerhalb eines Kalenderjahres unter 600 Euro, so bleibt dieser steuerfrei. Vor Einführung der Abgeltungssteuer im Jahre 2009 ) wurden z.B. auch Gewinne aus Aktienveräußerungen, sofern diese im Privatvermögen stattfanden, dieser Spekulationsbesteuerung unterworfen. Mit Einführung der Spekulationssteuer werden diese Gewinne nunmehr den Einkünften aus Kapital zugeordnet und daher prinzipiell der Abgeltungssteuer unterworfen. Zu beachten ist jedoch, dass Gewinne aus Aktienveräußerungen, deren Erwerb vor dem 01.01.2009 erfolgt sind, weiterhin dem alten Recht unterliegen.

Die Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Spekulationssteuer können sehr komplex sein. Aus diesem Grunde ist es ratsam einen auf das Steuerrecht spezialisierten Kooperationsanwalt der Deutschen Anwaltshotline zu kontaktieren.

Online-Rechtsberatung vom Anwalt

Kostenlos anfragen

Ablauf und Preise


Telefonanwalt werden

Werden Sie Kooperationsanwalt der Deutschen Anwaltshotline AG:

  • Krisensicherer Umsatz
  • Rechtsberatung per Telefon
  • Homeoffice

Online Rechtsberatung

Rechtsrat schwarz auf weiß. Handfester Rechtsrat per E-Mail.