gesetzliche Betreuung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

gesetzliche Betreuung - Infos und Rechtsberatung

Eine gesetzliche Betreuung wird auf Antrag eines Betroffenen oder eines Dritten nach Prüfung der Notwendigkeit durch das Betreuungsgericht von demselben angeordnet und ist im Wesentlichen in drei Bereiche unterteilt, welche je nach Bedarf des Einzelnen von einem Betreuer übernommen werden.

Kernbereiche sind 

Vermögenssorge: Betrifft die Regelung finanziellen Angelegenheiten.
Gesundheitssorge: Entscheidung und Zustimmung bezüglich medizinischen Maßnahmen
Aufenthaltsbestimmungsrecht: Entscheidung über den Aufenthalt.

Darüber hinaus gibt es weitere Bereiche, wie Postangelegenheiten, Behördenangelegenheiten.

Sinn und Zweck der rechtlichen Betreuung ist, die Rechte der Betroffenen zu stärken und ihnen ein Leben nach eigenen Wünschen und Vorstellungen zu ermöglichen. Es soll eine größtmögliche Eigenständigkeit der betreuten Person gewahrt bleiben.
Um das zu gewährleisten, wurden die §§ 1897 und 1901 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) geschaffen, welche folgende Anforderungen an den Betreuer stellen:

Der Betreuer soll den Betreuten persönlich betreuen. Bei der Besorgung der Angelegenheiten steht das Wohl des Betreuten im Vordergrund. Der Betreuer hat dem Betreuten, soweit möglich, ein Leben nach seinen eigenen Wünschen und Vorstellungen zu ermöglichen. Der Betreuer ist verpflichtet, den Wünschen des Betreuten zu entsprechen. Wichtige Angelegenheiten hat er mit dem Betreuten zu besprechen. Der Betreuer hat im Rahmen seines Aufgabenkreises dazu beizutragen, dass die Krankheit oder Behinderung des Betreuten beseitigt oder gebessert wird.

 

Ausführliche Informationen zur gesetzlichen Betreuung finden Sie in unserem Beitrag "Betreuungsrecht: Was Betreuer dürfen und welche Rechte Betreute haben."

 

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