Minderung Erwerbsfähigkeit

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Minderung Erwerbsfähigkeit - Infos und Rechtsberatung

Versicherte, deren Erwerbsfähigkeit infolge eines Versicherungsfalls über die 26. Woche nach dem Versicherungsfall hinaus um wenigstens 20 von Hundert gemindert ist, haben Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente.

Die Voraussetzungen sind in § 56 Sozialgesetzbuch VII (SGB VII) geregelt. Die Minderung der Erwerbsfähigkeit richtet sich nach dem Umfang der sich aus der Beeinträchtigung des körperlichen und geistigen Leistungsvermögens ergebenen verminderten Arbeitsmöglichkeiten auf dem gesamten Gebiet des Erwerbslebens. Bevor eine Erwerbsminderungsrente gezahlt wird, muss durch geeignete Rehabilitationsmaßnahmen versucht werden, den Versicherten in das Erwerbsleben wieder einzugliedern, da der Leitspruch "Reha vor Rente" gilt. Bei der Minderung der Erwerbsfähigkeit wird unterschieden zwischen teilweiser und voller Erwerbsminderung. Teilweise Erwerbsminderung ist gegeben, wenn der Betroffene nicht mehr in der Lage ist, eine Tätigkeit zu den üblichen Bedingungen des Arbeitsmarktes von wenigstens 6 Stunden Dauer auszuüben. Bei voller Erwerbsminderung liegt die Grenze bei 3 Stunden täglich.

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