BAföG

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

BAföG - Infos und Rechtsberatung

Einige BAföG-Ämter gelten strenger als andere. Als Bundesgesetz gilt es aber bundesweit einheitlich. Dennoch können Sachbearbeiter in einigen Details einen Interpretationsspielraum haben, der nicht immer zugunsten des Antragsstellers ausgelegt wird. Schüler und Studenten brauchen dann kompetente Hilfe von außerhalb. Rechtsanwälte mit entsprechendem Schwerpunkt im Sozialrecht können zum BAföG beraten und gegen eventuelle Fehler der Sachbearbeiter vorgehen.

Wer bekommt BAföG?

Schüler erhalten BAföG als Zuschuss, bei Studierenden an Fachschulen, Akademien (Meister-BAföG), Universitäten u. ä. wird das BAföG zur Hälfte als Zuschuss, zur anderen Hälfte als zinsloses Darlehen gewährt. Voraussetzung der Ausbildungsförderung ist, dass die Ausbildung nicht durch eigenes Einkommen oder Vermögen des Auszubildenden bzw. Einkommen des Ehepartners/Lebenspartners oder Einkommen der Eltern finanziert werden kann.

Ein Rechtsanwalt sollte nicht als letztes Mittel angesehen werden. Vielmehr sogar als erste Anlaufstelle, wenn dem Schüler oder Studenten etwa Fehler in der Anrechnung des eigenen Einkommens bzw. dem der Eltern auffallen. Die Beratungskosten können relativ gering ausfallen gegenüber dem, was einem durch Fehler seitens des Amts entgeht.

Wie viel BAföG bekomme ich?

Die Höhe der Sozialleistung ist „familienabhängig“. Daher spielt nicht nur das eigene Einkommen und Vermögen eine Rolle, sondern auch das der Eltern oder das des Ehepartners. Darüber hinaus können verschiedene Zuschläge gewährt werden, etwa für Mietkosten, wenn ein Student oder Schüler nicht mehr bei den Eltern lebt. Oder einen für Pflege- und Krankenversicherung, da Studenten ab 25 Jahren selbst versichert sein müssen. Der aktuelle BAföG-Höchstsatz mit allen Zuschlägen liegt bei 670 Euro monatlich.

BAföG-Empfänger sind selten vertraut mit der komplizierten Ermittlung der Förderungshöhe. Ein entsprechend versierter Rechtsanwalt kann diese genaustens prüfen.

Wie lange bekomme ich BAföG?

Für Schüler gibt es keine Förderungshöchstdauer. Gefördert wird bis zum Abschluss der Schulbildung. Studiengänge werden lediglich in der Regelstudienzeit gefördert. Die Förderungshöchstdauer kann überschritten werden, wenn etwa anerkannte Gründe, wie etwa Krankheit, Schwangerschaft, Erziehung, Behinderung oder erstmaliges Nichtbestehen einer Modulprüfung, nachgewiesen werden können. Nicht mitgezählt werden auch Auslandssemester oder Urlaubssemester. Gibt es hier Probleme bei der Anerkennung dieser Gründe, kann hier ein Sozialrechtler wichtige Tipps im Umgang mit dem Sachbearbeiter bieten.

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