Bemessungsentgelt

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Bemessungsentgelt - Infos und Rechtsberatung

Das Bemessungsentgelt dient in erster Linie zur Berechnung der Höhe des Arbeitslosengeldes I und ist in § 151 SGB III geregelt.

Unter Bemessungsentgelt versteht man hier das beitragspflichtige Bruttoarbeitsentgelt, das der Arbeitslose im letzten Jahr vor der Entstehung des Anspruchs auf Arbeitslosengeld I (mit anderen Worten vor seiner Arbeitslosigkeit), mindestens jedoch an 150 Tagen (im sog. Bemessungszeitraum) erzielt hat. Für die Berechnung des Bemessungsentgelts ist das gesamte im Bemessungszeitraum erzielte Entgelt durch die Zahl der Tage zu teilen, für die es gezahlt worden ist.

Damit ist sichergestellt, dass Schwankungen im Einkommen ausreichend berücksichtigt werden. Hierzu muss der Arbeitgeber gesondert Angaben machen, die das Arbeitsamt von ihm mittels Fragebogen abfordert und zu denen er zeitnah verpflichtet ist.

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