Widerspruchsverfahren

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Widerspruchsverfahren - Infos und Rechtsberatung

Das Widerspruchsverfahren ist als Vorverfahren Zulässigkeitsvoraussetzung für Anfechtungs- und Verpflichtungsklagen (teilweise auch für andere Klagen, etwa im Bereich des Beamtenrechts). Der Widerspruch ist zulässig gegen Bescheide der Verwaltung, auch der Sozialverwaltung, sofern der Widerspruchsführer durch diese Bescheide beschwert ist.

In aller Regel muss eine Frist von einem Monat eingehalten werden.

Das Widerspruchsverfahren endet entweder mit einem Abhilfebescheid, wenn die Behörde dem Widerspruch stattgibt, oder mit einem Widerspruchsbescheid, wenn dem Bescheid nicht abgeholfen/der Widerspruch zurückgewiesen wird.  Im Zuge des Bürokratieabbaus in Bund und Ländern ist das Widerspruchsverfahren in einigen Fällen weggefallen, so dass dann gegen einen missliebigen Bescheid nur direkt geklagt werden kann.Bei juristischen Fragen zum Thema Widerspruchsverfahren sollten Sie mit einem Rechtsanwalt mit Interessenschwerpunkt Öffentliches Recht sprechen.

Ein zugelassener Rechtsanwalt kann oft in wenigen Minuten am Telefon alle individuellen Fragen beantworten oder bei komplexen Fällen wichtige Informationen im Rahmen der telefonischen Erstberatung geben.

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