Vorladung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Vorladung - Infos und Rechtsberatung

Eine Vorladung bzw. Ladung ist die Aufforderung des Gerichts an eine Person als Partei, Parteivertreter, Zeuge oder Sachverständiger vor Gericht zu erscheinen. Die Ladung soll die Prozessbeteiligten von einem Verhandlungs- oder Beweistermin in Kenntnis setzen. In der Ladung sind die Parteien außerdem über die Folgen einer Versäumung des Termins zu belehren sowie u.a. über die Kostentragungspflicht.

Die Ladung ist schriftlich zu verfassen. Sie muss den Adressaten nennen, die Eigenschaft, in welcher er vorgeladen wird, die Prozesssache, Ort und Zeit des Erscheinens, das Gericht und die Aufforderung, zum Termin zu erscheinen. Die Ladung wird von Amts wegen veranlasst. Die ordnungsgemäße Ladung ist die erste Voraussetzung für die Wahrung rechtlichen Gehörs.

Auch im öffentlichen Recht sind Mindestanforderungen für die Ladung der Beteiligten einzuhalten. Terminbestimmung, Aufhebung und Verlegung von Terminen erfolgen von Amts wegen durch Verfügung des Vorsitzenden des Gerichts. Ladungen sind grundsätzlich gemäß § 56 VwGO zuzustellen. Die Ladungsfrist im öffentlichen Recht bestimmt sich nach § 102 VwGO. Die Beteiligten sind mit einer Ladungsfrist von mindestens zwei Wochen, bei Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht von mindestens vier Wochen zu laden, sobald der Termin zur mündlichen Verhandlung bestimmt ist.

Sollten Sie eine Vorladung zu Gericht erhalten, raten wir Ihnen, wenn nicht von rechts wegen schon eine anwaltliche Vertretung angeordnet ist, sich juristisch beraten zu lassen.

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