Grabpflege

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Grabpflege - Infos und Rechtsberatung

Nutzungsberechtigter einer Grabstätte ist immer der Erwerber. Dieser bestimmt, welche Personen in der Grabstätte beerdigt werden dürfen, wie das Grab angelegt und wie es gepflegt wird.

Er kann sein Nutzungsrecht auf andere übertragen. Bei seinen Wünschen einer Grabgestaltung muss er sich an die Bestimmungen des Friedhofsträgers halten. Der Friedhofsträger darf jedoch keine Maßstäbe für die Gestaltung des Grabes ansetzen, die "dem Empfinden des gebildeten Durchschnittsmenschen fremd sind". Aus dem Nutzungsrecht entspringt aber auch die Pflicht, das Grab ständig angemessen zu pflegen und die hierbei entstehenden Kosten zu übernehmen. Daher gilt: Der Nutzungsberechtigte eines Grabes trägt auch die Kosten der Grabpflege.  Ein Erblasser kann die Pflege seines Grabes auch in seinem Testament regeln; dies geschieht durch eine Auflage, mit der er einem Erben oder einem Vermächtnisnehmer die Pflege überträgt.  In diesen Fällen können die für die Grabpflege anfallenden Kosten dadurch sichergestellt werden, dass der Erblasser ein Sparbuch anlegt und bestimmt, dass es nach dem Tod dem mit der Pflege Beauftragten überlassen wird. Schließlich gibt es die Möglichkeit, einen Testamentsvollstrecker einzusetzen und diesen anzuweisen, für die Pflege des Grabes zu sorgen.

Bei rechtlichen Fragen zu diesen einzelnen Möglichkeiten helfen Ihnen gerne die Anwälte der Deutschen Anwaltshotline.

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