Freizeitlärm

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Freizeitlärm - Infos und Rechtsberatung

In Deutschland ermöglichen sowohl das Privatrecht (siehe § 906 BGB) als auch das öffentliche Recht (u.a. das Bundesimmissionsschutzgesetz und die Immissionsschutzgesetze der Länder) dem Lärmgeschädigten eine Abwehr gegen die Belästigungen durch Freizeitlärm.

Lärm von Freizeitanlagen (Anlagen, die von Personen zur Gestaltung ihrer Freizeit genutzt werden, z.B. Vergnügungsparks, Abenteuer-Spielplätze, Musikdarbietungen auch auf Anlagen, die sonst der Sportausübung dienen) ist kein Sport-, sondern Freizeitlärm. Wird man von einem uneinsichtigen Nachbarn wiederholt durch Lärm belästigt, sollte man zur Beweissicherung und zur Vorbereitung eines späteren gerichtlichen Verfahrens in Form einer einstweiligen Verfügung und/oder Unterlassungsklage ein "Lärmprotokoll" führen. Dazu sind Datum und Uhrzeit der Störung, die Lärmart sowie in Betracht kommende Zeugen des Vorfalls mit Namen, Vornamen und Anschrift konkret schriftlich festzuhalten. Zudem kann man beim nächsten Polizeirevier vorstellig werden und Anzeige gemäß § 117 OWiG (Ordnungswidrigkeitengesetz) wegen vermeidbaren übermäßigen Lärms erstatten.

Die Anwälte/innen der Deutschen Anwaltshotline helfen Ihnen gerne bei der Wahl der wirksamsten Maßnahme.

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