Grundstückseinfriedung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Grundstückseinfriedung - Infos und Rechtsberatung

Die rechtliche Frage der Grundstückseinfriedung ist zwischen den streitenden Parteien selten vertraglich geregelt.

Daher kommt es in diesem Bereich in hohem Maße auf die jeweils geltenden gesetzlichen Vorschriften an. Diese regeln die häufigsten Streitfragen wie die, ob eine Grundstückseinfriedung überhaupt zulässig ist, ob sie einen Abstand zum Nachbarn einhalten muss; gegebenenfalls auch, wie die Einfriedung aussehen muss, also zum Beispiel, ob bestimmte Zäune oder Mauern oder Ecken bestimmter Art vorgeschrieben sind usw. Die gesetzlichen Regelungen ergeben sich vorwiegend aus den Nachbarrechtsgesetzen der Bundesländer, soweit vorhanden, sowie aus etwa gegebenen örtlichen Vorschriften der Gemeinde, in der die Grundstücke liegen. So entschied der BGH, Urteil vom 22.05.1992 Az.: BGH V ZR 93/91, dass der Grundstückseigentümer Beseitigung einer auf dem Nachbargrundstück errichteten Einfriedung verlangen kann, wenn diese nach ihrer Beschaffenheit, hier eine 2 m hohe Mauer, das Erscheinungsbild der nach NRWNachbG (Nachbarechtsgesetz NRW) geforderten ortsüblichen Einfriedung, im dort vorliegenden Fall einer 1 m hohen Hecke, erheblich stören würde.

Für die Frage, wie die Rechtslage in Ihrem Fall ist bzw. wie Sie sich gegen eine unzulässige Einfriedung oder ein unzulässiges Begehren des Nachbarn wehren können, wird Ihnen ein zugelassener Anwalt der Deutschen Anwaltshotline in wenigen Minuten telefonisch das weitere Vorgehen aufzeigen.


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