Grenzstein

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Grenzstein - Infos und Rechtsberatung

Mit Hilfe von Grenzsteinen werden die Grundstücksgrenzen im offenen Gelände markiert. Der Grenzstein ist ein Eckpunkt oder Knotenpunkt einer Flurstücksgrenze. Entsprechend seiner Bezeichnung besteht ein Grenzstein im Regelfall aus Zement oder Granit. Der Grenzstein wird in den Boden eingegraben. Gesetzlich geregelt ist die Grenzabmarkung in § 919 BGB. Danach kann der Eigentümer eines Grundstückes von dem Eigentümer eines Nachbargrundstückes verlangen, dass dieser zur Errichtung und, wenn ein Grenzzeichen verrückt oder unkenntlich gemacht worden ist, zur Wiederherstellung mitwirkt. Die Kosten für das Abmarkungsverfahren sind von den beteiligten zu gleichen Teilen zu tragen.

Das eigentliche Abmarkungsverfahren ist landesrechtlich geregelt, in sog. Abmarkungs- oder Kataster- oder Vermessungsgesetzen.Die Abmarkung durch Grenzsteine ist für die Eigentumsverhältnisse nicht konstitutiv. Sie stellt lediglich eine Beweiserleichterung dar. Denn eine anerkannte Abmarkung widerlegt die Eigentumsvermutung nach § 891 BGB bei Abweichung von abgemarkter und eingetragener Grundstücksgrenze.

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