Einfriedigung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Einfriedigung - Infos und Rechtsberatung

Als Einfriedung bezeichnet man die vollständige oder teilweise räumliche Abgrenzung eines Grundstückes durch Mauern, Hecken oder Zaunanlagen. Rechtlich werden Einfriedungen, mit Ausnahme von Hecken, als bauliche Anlagen eingestuft. Form und Ausführung von Einfriedungen sind deshalb häufig in Bebauungsplänen und örtlichen Bauvorschriften festgelegt.

Bei der Errichtung von Einfriedungen angrenzend an benachbarte Grundstücke sind die Nachbarrechte betroffen und zu beachten. In den meisten Bundesländern gibt es deshalb die Nachbarrechtsgesetze, in denen zum Beispiel Mindestabstände in Abhängigkeit von Höhe und Breite (einer Hecke) festgesetzt sind. Unter bestimmten Voraussetzungen kann man als Nachbar die Einfriedung eines Grundstückes verlangen. Dies gilt insbesondere, wenn von dem angrenzenden Grundstück Störungen ausgehen, zum Beispiel Tiere gehalten werden oder wenn ständig spielende Kinder auf das Nachbargrundstück laufen. Einfriedungen sind häufig Thema nachbarrechtlicher Streitigkeiten. Hier gilt es zu bedenken, dass es wegen des zukünftigen nachbarschaftlichen Friedens wichtig ist, die Probleme schnell aus der Welt zu schaffen und eine Lösung zu finden, bevor sich die Probleme aufschaukeln und ein friedliches Nebeneinander kaum mehr möglich ist!

Unsere Anwälte können Ihnen dabei helfen, Ihrer Situation rechtlich einzuordnen sowie Argumente für eine außergerichtliche friedliche Lösung zu finden. Selbstverständlich können Sie Ihnen auch sagen, ob und wie Sie Ihr Anliegen notfalls gerichtlich durchsetzen können.


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