Baumschutzverordnung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Baumschutzverordnung - Infos und Rechtsberatung

Zum Schutz des Baumbestandes sind in zahlreichen Kommunen Baumschutzverordnungen als kommunale Satzungen erlassen worden.

Diese regeln, dass in bestimmten Gemeindegebieten (meist im beplanten Innenbereich) geschützte Bäume nicht entfernt, zerstört, geschädigt oder wesentlich verändert werden dürfen. Von diesem Schutz sind nur größere Bäume mit einem Stammumfang von 80 oder 100 cm in 1 Meter Höhe betroffen. In vielen Fällen ist der Schutz zudem auf einzelne Laub- und Nadelbaumarten beschränkt und Obstbäume oder Bäume in Baumschulen sind ausgenommen. Der Rückschnitt oder die Beseitigung kranker Bäume ist zulässig. Die Baumschutzverordnungen regeln in welchen Ausnahmefällen nach vorheriger Genehmigung der zuständigen Stellen von der Baumschutzverordnung abgewichen werden darf. Es sind dann Leistungen für eine Ersatzanpflanzung zu erbringen. Der Verstoß gegen die Baumschutzverordnungen wird als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld geahndet. Darüber hinaus müssen Mittel für eine Ersatzanpflanzung gezahlt werden.

Vor einem zu schnellen Griff zur Säge empfiehlt sich daher ein Rückruf bei der Deutschen Anwaltshotline um abzuklären, ob und ggfs. welche Hindernisse der Baumfällung entgegenstehen. Wahlweise können Sie sich von den erfahrenen Anwälten der Deutschen Anwaltshotline auch gerne per E-Mail beraten lassen.

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