Untermietzuschlag

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Untermietzuschlag - Infos und Rechtsberatung

Es ist zulässig, wenn der Vermieter mit dem Mieter für den Fall der Untervermietung einen Zuschlag verlangt.

Der Vermieter kann das Verlangen des Zuschlages mit der Genehmigung der Untervermietung verbinden. Der Zuschlag ist nur zulässig, soweit die Inanspruchnahme der Wohnung beispielsweise durch erhöhte Abnutzung nachvollziehbar dargelegt werden kann; oder die Kosten bei der Vereinbarung einer Warmmiete steigen. Ein Zuschlag darf nicht erhoben werden, wenn nur ein Personenwechsel stattfindet, sich die Zahl der Bewohner nicht erhöht. Der Zuschlag darf auch nicht erhoben werden, wenn enge Familienangehörige die Wohnung unentgeltlich und weisungsgebunden mitbewohnen. Bei der verbrauchsabhängigen Berechnung der Nebenkosten steht eher eine Anhebung der Betriebskostenvorauszahlung an. In jedem Fall darf die Anhebung nur moderat sein. Ist bei Abschluss des Hauptmietvertrages bereits mit einer Untervermietung zu rechnen, macht es Sinn den Untermietzuschlag oder den Betriebskostenzuschlag bereits im Hauptmietvertrag zu vereinbaren und festzulegen. Für Sozialwohnungen ist der Zuschlag gesetzlich geregelt.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!


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