Untermieterlaubnis

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Untermieterlaubnis - Infos und Rechtsberatung

Der Mieter ist grundsätzlich nicht berechtigt, den Gebrauch der gemieteten Sache einem Dritten ohne Erlaubnis des Vermieters zu überlassen. Das gilt sowohl für die unentgeltliche, wie auch für die entgeltliche Gebrauchsüberlassung.

Ausnahme sind enge Familienangehörige.

Ein Anspruch auf die Untermieterlaubnis kann sich zunächst aus dem Mietvertrag ergeben, wenn dort etwas diesbezügliches vereinbart ist. Zum anderen gibt das Gesetz in § 553 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) dem Mieter von Wohnraum einen Anspruch auf die Untermieterlaubnis für einen Teil des Wohnraumes, wenn er ein berechtigtes Interesse hat (Lebenspartner; Auslandsaufenthalt.) Erteilt der Vermieter die Untermieterlaubnis zu Unrecht nicht, steht dem Mieter ein außerordentliches Kündigungsrecht zu. Der Mieter kann den Vermieter auch auf Erteilung der Erlaubnis verklagen (z.B Aufnahme Lebenspartner). Einen Untermietzuschlag darf Vermieter nur eingeschränkt erheben, wenn nur mit Erhöhung für die Wohnung zumutbar (Abnutzung), was Vermieter besonders darlegen muss.

Weitere Fragen zum Thema Untermiete beantworten Ihnen gern telefonisch oder per E-Mail die Kooperationsanwälte der deutschen Anwaltshotline. Bitte halten Sie hierfür vorhandene Unterlagen bereit.

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