Teilkündigung: Wann darf der Vermieter Teile der Mietsache kündigen?

Welche Teile einer vermieteten Immobilie darf der Vermieter kündigen? Und unter welchen Voraussetzungen ist eine solche Kündigung überhaupt zulässig? Wir klären, wann eine Teilkündigung rechtmäßig ist und welche Regelungen es zu beachten gilt.

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Vermieterkündigungen unterliegen generell strengen gesetzlichen Regelungen, um den Mieter vor willkürlichen oder unfairen Kündigungen zu schützen. Die Teilkündigung stellt allerdings einen Sonderfall unter den Vermieterkündigungen dar: Hier hat das Gesetz abweichende Vorschriften definiert.

Was bedeutet "Teilkündigung"?

Der Eigentümer einer vermieteten Immobilie darf "nicht zum Wohnen bestimmte Nebenräume oder Teile eines Grundstücks" wie beispielsweise Kellerräume, Waschküche oder auch Stellplätze kündigen, wenn er die Nebenräume oder die Grundstücksteile dazu verwenden will, neuen Wohnraum zu schaffen - zum Beispiel durch Dachgeschossausbau - oder er die Nebenräume den anderen oder neuen Mietern des Hauses anbieten will (§ 573b BGB).

Welche Kündigungsfrist gilt bei der Teilkündigung?

Die Kündigungsfrist bei einer Teilkündigung beträgt drei Monate, unabhängig von der Dauer des Mietverhältnisses.

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