Pachtgrundstück

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Pachtgrundstück - Infos und Rechtsberatung

Die Pacht eines Grundstückes ist die Gebrauchsüberlassung auf Zeit gegen Zahlung eines Entgelts (der Pacht) mit der Möglichkeit der Fruchtziehung.

Geregelt ist der Pachtvertrag in den §§ 581 ff. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), die Landpacht als spezielle Form in den §§ 585 ff BGB. Abzugrenzen ist davon der Mietvertrag, der eine Gebrauchsüberlassung auf Zeit gegen Entgelt ohne die Möglichkeit der Fruchtziehung beinhaltet.  Die Pacht ist ein Dauerschuldverhältnis, welches durch Kündigung oder durch Ablauf der vereinbarten Dauer beendet wird.Der Verpächter eines Landpachtgrundstücks hat dem Pächter die Ziehung der Feldfrüchte zu überlassen. Der Pächter hat im Gegenzug die vereinbarte Pacht zu entrichten. Wie die Begriffe nahelegen, ist die Pacht in erster Linie im ländlichen Bereich in der Landwirtschaft verbreitet. Dazu gehört die Bodenbewirtschaftung und die mit der Bodennutzung verbundene Tierhaltung (§ 585 BGB).

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