Gartenpacht

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Gartenpacht - Infos und Rechtsberatung

Die Gartenpacht bedeutet ein Pachtverhältnis über ein Grundstück zur gärtnerischen Nutzung. Oft handelt es sich um Schrebergartengrundstücke mit aufstehendem Gebäude. Aber notwendig ist die Bebauung nicht, es gibt auch reine Pflanzgärten. Regional sind auch Obstgärten mit Baumbestand verbreitet.

Der wesentliche Unterschied zwischen Pacht und Miete ist, dass bei der Pacht der Pächter auch zur Fruchtziehung berechtigt ist.

Im Falle der Pacht eines Schrebergartens (Kleingarten nach Bundeskleingartengesetz) ist die jeweils bestehende Vereinssatzung bzw. -ordnung maßgeblicher Bestandteil des Pachtverhältnisses. Hier sind häufig strenge Regelungen hinsichtlich der Nutzung und Pflege des Gartengrundstückes festgelegt. Es finden sich Bestimmungen zu Art und Umfang der Bepflanzung, Übernachtungen oder Dauerwohnen in der ggfs. vorhandenen Laube usw. Dieses Pachtverhältnis wird maßgeblich durch das Bundeskleingartengesetz geregelt.

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