Garagenpacht

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Garagenpacht - Infos und Rechtsberatung

Eigentlich ist die Bezeichnung Garagen"pacht" unzutreffend.

Denn "Pacht" besagt im Rechtssinne, dass ein Nutzungsrecht eingeräumt wird vom Verpächter, das-wie die Juristen das ausdrücken- eine "Fruchtziehung" gestattet. Das klassische Beispiel ist das der Pacht eines Obstbaumes. Der Pächter darf die Früchte abernten und behalten. Beim Pachten einer Garage ist es aber nur so, dass der Garagenpächter nur die Garage nutzen darf. Er darf sein Auto und eventuell weitere Gegenstände(z.B. seine Fahrräder) darin abstellen, mehr darf er nicht. Das ist also wie bei der Anmietung einer Wohnung. Sehr häufig ist deshalb auch die Garagennutzung mit in den Wohnungsmietvertrag eingeschlossen. Nur neben der Wohnungskaltmiete wird separat und auch noch neben der Nebenkostenzahlung eine Zahlung ausgewiesen für die Nutzung der Garage. Bei Einschluss in den Wohnungsmietvertrag hat das zur Folge, dass die Teilkündigung der Garage für Vermieter und Mieter ausgeschlossen ist.


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