Kautionskonto

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Kautionskonto - Infos und Rechtsberatung

Dem Vermieter ist dazu verpflichtet, die ihm zur Sicherung seiner möglichen, späteren Ansprüche zu Verfügung gestellte Kaution (auch Sicherheitsleistung) anzulegen. Es ist dabei umstritten, inwieweit hieraus eine Verpflichtung, ein Kautionskonto einzurichten, hergeleitet werden kann.

Dafür spricht der Umstand, dass der Vermieter ohnehin dazu verpflichtet ist, die während der Mietdauer angelaufene Verzinsung (auch wenn diese zumeist vergleichsweise gering ist) dem Mieter nach Beendigung des Mietverhältnisses auszuzahlen.

Gegen eine konkrete Verpflichtung zur Einrichtung eines Kautionskontos spricht, dass eine Kaution auch durch Erstellung einer Bankbürgschaft (Aval) erbracht werden kann.
Gesetzlich ist dies nicht eindeutig geregelt.

Bei größeren Wohnungs- und Hausverwaltungsgesellschaften ist es auch durchaus üblich, keine einzelnen Kautionskonten für jedes Mietverhältnis einzurichten, sondern Sammelkonten.

Der Vorteil solcher (Sammel-)Kautionskonten ist für die Hausverwaltung bzw. Wohnungsgesellschaft, dass entsprechend der Einlage eine höhere Verzinsung erzielt werden kann. Hiermit kann die Verwaltung natürlich Gewinne erzielen. Der Nachteil ist, dass es möglicherweise bei Beendigung einzelner Mietverhältnisse Schwierigkeiten gibt, die dem Mieter zustehende Kautionssumme nebst angelaufener Verzinsung sauber zu trennen und zurückzuzahlen.

Gerade Mieter von Privatvermietern, sollten auf die vom Vermögen des Vermieters abgesonderte Verwahrung achten, da bei Insolvenz des Vermieters oft eine Rückgabe scheitert.

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