Hausfrieden

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Hausfrieden - Infos und Rechtsberatung

Der Begriff Hausfrieden steckt im strafrechtlichen relevanten Hausfriedensbruch und ist dann gegeben, wenn sich jemand gegen oder ohne den Willen des Befugten in dessen Räumlichkeiten oder befriedeten Besitztum aufhält; die Tat ist mit Strafe belegt nach § 123 Strafgesetzbuch (StGB).

Auch im Mietrecht kommt es immer wieder zu einem solchen Hausfriedensbruch, vor allem dann, wenn sich der Vermieter rechtswidrig Zugang zu der Mietsache verschafft, z.B. durch einen zurückbehaltenen Schlüssel. Als Vermieter hat man nur in wenigen Ausnahmefällen das Recht, die Wohnung des Mieters unangekündigt zu betreten, ansonsten ergibt sich hieraus unter Umständen das Recht des Mieters eine fristlose Kündigung auszusprechen. Der Vermieter ist daher gut beraten sich vor dem Betreten anwaltlichen Rat einzuholen. Der Hausfrieden kann aber auch anders als nur durch das ungerechtfertigte Betreten gestört sein, z.B. durch lärmende Nachbarn, Bauarbeiten im Haus oder verdreckte Treppenhäuser und Außenanlagen. Oft ergeben sich erste Anhaltspunkte aus der Hausordnung, ob etwas zulässig ist und wann.

Ob und welche Rechte der Mieter in solchen Fällen hat, berät Sie gerne die Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen der Deutschen Anwaltshotline. Bitte halten sie alle erforderlichen Unterlagen wie Mietverträge und Hausordnung bereit.

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