Lärmverordnung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Lärmverordnung - Infos und Rechtsberatung

Unberechtigtes und vermeidbares Lärmen ohne berechtigten Anlass kann eine Ordnungswidrigkeit darstellen und mit einem Bußgeld geahndet werden, wenn eine erhebliche Belästigung vorliegt oder die Gesundheit eines Anderen durch den Lärm geschädigt werden kann.

Oft ergeben sich in der Praxis Konflikte im Bereich Nachbarschaft (laute Musik/Party, Instrumentenspielen, Kinderlärm, Hundegebell, Renovierung, Streit/Geschrei), Straßenlärm, Baulärm und Fluglärm. In diesen Fällen ist die Ahndung eine Angelegenheit der zuständigen Behörde. Ungeachtet einer Lärmverordnung kann eine Belästigung durch Geräusche auch ein Verstoß gegen die Immissionschutzgesetze sein. Auch diese Verstöße zu ahnden ist Angelegenheit der Behörden. Hierneben hat ein Mieter auch zivilrechtliche Ansprüche auf Unterlassung gegen den jeweiligen Störer, wenn es sich um unzumutbare Lärmbelästigung handelt. Zum Zwecke des Nachweisen empfiehlt es sich über die Belästigungen Aufzeichnungen zu machen. Wann Lärm eine erhebliche Belästigung darstellt und welche juristischen Maßnahmen gegen Lärmbelästigung ergriffen werden können sind die häufigsten Inhalte der Beratung unserer Anwälte.

Gerade beim Thema "Lärm" sind die einzelnen Sachverhalte höchst unterschiedlich, so dass eine kurze persönliche Beratung per Telefon durch einen Anwalt eine der beste Weg zur Beantwortung Ihrer Fragen ist.

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