Warmmiete

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Warmmiete - Infos und Rechtsberatung

Man unterscheidet zwischen der Nettomiete und der Bruttomiete. Vor allem in Deutschland spricht man auch von der Kaltmiete und der Warmmiete. Beides zielt auf das gleiche System der Kostenwahrheit.

Grundsätzlich ist zu beachten, dass die Kaltmiete ( Grundmiete oder Nettomiete ) erstmal lediglich die Miete für die Wohnung ist und darin keine weiteren Kosten enthalten sind. Damit stellt die Kaltmiete die Entschädigung des Vermieters für die Überlassung des Wohnraumes an fremde Personen, die Mieter, dar.

Zu der Kaltmiete kommen schließlich noch zahlreiche Nebenkosten.
In den Nebenkosten sind Wasser, Heizung und Wassererwärmung, Müllgebühren, Grundsteuerumlegung, eventuell Hausmeister und andere kleinere Dinge enthalten. Die Kaltmiete zuzüglich der Nebenkosten ergibt die Warmmiete. Jedoch sollte jeder Mieter vor Abschluss eines Mietvertrages genau erfragen, welche Leistungen in den Nebenkosten enthalten sind. Das kann nämlich von Vermieter zu Vermieter sehr variieren. Außerdem stellen die Nebenkosten nur einen Abschlag dar, was bedeutet, dass bei höherem Wasser- oder Ölverbrauch am Ende des Jahres vom Mieter richtig viel nachgezahlt werden muss.

In den letzten Jahren ist zu beobachten, dass die Nebenkosten stark ansteigen, so dass in Bezug auf die Nebenkosten zwischenzeitlich von einer so genannten zweiten Miete die Rede ist.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die selbstständigen Kooperationsanwälte der DAHAG!

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