Kostenabrechnung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Kostenabrechnung - Infos und Rechtsberatung

Die Parteien eines Wohnungsmietvertrages können, was üblicher Weise der Fall ist, vereinbaren, dass der Mieter die auf die Wohnung entfallenden Nebenkosten neben der Grundmiete übernimmt.

Welche Nebenkosten abgerechnet werden dürfen, ergibt sich aus § 27 der II. Berechnungsverordnung in Verbindung mit § 2 der Betriebskostenverordnung. Danach können Positionen wie zum Beispiel die Kosten für die Heizung, die Kosten des Wasserverbrauchs, die Grundsteuern, Hausversicherungen etc., auf den Mieter umgelegt werden. Üblich ist die Vereinbarung einer Nebenkostenvorauszahlung, die ungefähr den zu erwartenden Gesamtkosten entspricht. Verändern sich die Kosten, besteht ein Anspruch auf Anpassung desjenigen, zu dessen Gunsten die Veränderung zu erwarten ist. Der Vermieter hat die Betriebskosten in dem auf den Abrechnungszeitraum folgenden Jahr abzurechnen. Unterlässt er dies, hat er einen eventuell bestehenden Nachzahlungsanspruch verwirkt. Im Wohnungseigentumsrecht rechnet der Hausverwalter die Gemeinkosten der Eigentümergemeinschaft ab. Auch hier werden meist monatliche Vorauszahlungen für die zu erwartenden Abschläge erhoben.

Bei Fragen zur Kostenabrechnung helfen Ihnen unsere Kooperationsanwälte gerne weiter. Bitte erläutern Sie im Gespräch, warum Sie die Nebenkostenabrechnung für fehlerhaft halten und legen Sie dazu den Mietvertrag und sonstige relevante Unterlagen bereit.


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