Hausnebenkosten

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Hausnebenkosten - Infos und Rechtsberatung

Bei Wohnraum- und gewerblichen Mietverträgen gilt, dass vom Mieter nur die Nebenkostenarten bezahlt werden müssen, die vereinbart wurden.

Zudem ist bei Wohnraummietverträgen § 2 der Betriebskostenverordnung (BetrKV) zu beachten.Danach sind nur die dort aufgeführten laufenden, regelmäßig wiederkehrenden Kosten im Zusammenhang mit dem Haus oder dem Grundstück umlagefähige Betriebskosten (z.B. Grundsteuer, Wasser, Heizungs- und Warmwasserkosten). Davon zu unterscheiden sind die Verwaltungs- und Instandhaltungskosten, die ein Mieter nicht als Nebenkosten zahlen muss.

Bei Eigentumswohnungen fallen Nebenkosten an, die gewöhnlich als Wohn- oder Hausgeld bezeichnet werden.

Genau genommen handelt es sich um eine monatliche Vorauszahlung, die der Wohnungseigentümer gemäß dem zuletzt von der Eigentümergemeinschaft beschlossenen Wirtschaftsplan schuldet. Über das Hausgeld ist jährlich vom Verwalter abzurechnen. Oft gibt es Probleme, weil ein Wohnungseigentümer das Hausgeld nicht mehr zahlt oder zahlen kann. Dann muss die Eigentümergemeinschaft den Wohnungseigentümer notfalls verklagen und die Wohnung zwangsversteigern lassen.

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