Maklervertrag

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Maklervertrag - Infos und Rechtsberatung

Der Auftraggeber eines Maklers, z.B. ein Grundstücksverkäufer, kann mit einem Makler einen einfachen Vertrag oder einen Alleinauftrag abschließen.

Dies geschieht zumeist befristet, in der Regel nicht länger als sechs Monate. Im Erfolgsfall, also bei Grundstückverkauf, hat der Makler Anspruch auf die vereinbarte Provision. Bei Abschluss eines Alleinauftrags bindet sich der Verkäufer an einen bestimmten Makler, darf also keinen weiteren Makler beauftragen. Im Gegenzug ist der Makler verpflichtet, für den Verkauf in üblicher und angemessener Weise tätig zu werden. Im Falle eines einfachen Maklervertrages besteht für den Makler keine Tätigkeitspflicht. Dem Verkäufer ist hier gestattet, mit mehreren Maklern einfache Verträge abzuschließen. Dann erhält nur derjenige Makler die Provision, der jenen Kaufinteressenten nachgewiesen hat, der das Grundstück durch notariellen Kaufvertrag erworben hat. Ein Maklervertrag kann auch mit einem Kaufinteressenten abgeschlossen werden und zwar als Auftrag, für den Interessenten ein geeignetes Hausgrundstück zu suchen. Grundsätzlich ist dem Makler Doppeltätigkeit erlaubt. Beim Grundstücksverkauf kann er sich sowohl vom Eigentümer als auch vom Kaufinteressent beauftragen und sich für den Erfolgsfall Provision versprechen lassen.

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