Konkursverfahren

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Konkursverfahren - Infos und Rechtsberatung

Rein begrifflich gibt es das Konkursverfahren nicht mehr. Es heißt nunmehr Insolvenzverfahren und wird unterschieden zwischen dem Regelinsolvenzverfahren (für Unternehmen) und dem Insolvenzverfahren über das Vermögen von Verbrauchern und Kleinunternehmern. dem sog. Verbraucherinsolvenzverfahren.

Das primäre Ziel des Insolvenzverfahrens ist die bestmögliche Haftungsverwirklichung, d. h. die optimale gemeinschaftliche Befriedigung der Gläubiger.

Durch Beschluss des Insolvenzgerichts wird das Verfahren eröffnet und der Insolvenzverwalter bestellt. Dieser führt dann das insolvente Unternehmen fort. Im Verbraucherinsolvenzverfahren heißt dieser Treuhänder.

Ein Besonderheit im Verbraucherinsolvenzverfahren ist die Restschuldbefreiung für natürliche Personen. Bekannt war diese auch schon unter Geltung der Konkursordnung. Auch konnten natürlichen Personen eine Schuldbefreiung durch Zwangsvergleich erlangen (§§ 173 ff. KO). Neu waren im Wesentlichen nur das Verfahren und der Umstand, dass die Schuldbefreiung nun überhaupt nicht mehr vom Willen der Gläubiger oder ihrer auch nur teilweisen Befriedigung abhängt. Sie steht im Übrigen während des Verfahrens nicht in Konkurrenz zu diesem Primärziel: Denn Restschuldbefreiung steht nur dem redlichen Schuldner in Aussicht, der an der optimalen Gläubigerbefriedigung mitwirkt.

Über das weitere Verfahren informieren Sie gerne, gerade auf den Einzelfall bezogen und die Unterschiede zwischen Schuldner und Gläubiger bezogen, die im Insolvenzrecht erfahrenen Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline.


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